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DAQIS Forschungsnotiz · Datenanalyse

Warum ROI wichtiger ist als die Trefferquote

Eine hohe Trefferquote kann schlechte Preise verbergen; ROI misst die Effizienz des Kapitals.

Die Trefferquote zeigt, wie oft du gewinnst. Der ROI zeigt, ob das eingesetzte Kapital tatsächlich Rendite erzielt.

Nicht jede gewonnene Wette war eine gute Entscheidung – und nicht jede verlorene eine schlechte.

Zwei Strategien können gleich viele Wetten platzieren und wirtschaftlich völlig anders abschneiden. Quote, Einsatz und Nettogewinn machen den Unterschied; die Trefferquote allein bleibt unvollständig.

Was misst der ROI wirklich?

ROI ist Nettogewinn geteilt durch den Gesamteinsatz, mal 100. Erzeugen 100 Einheiten Umsatz 6 Einheiten Gewinn, beträgt der ROI 6%. So werden Strategien und Zeiträume vergleichbar.

Warum kann die Trefferquote täuschen?

  • 10 Wetten zu 1,20: 8 Siege, 2 Niederlagen = –0,40 Einheiten
  • 10 Wetten zu 2,10: 5 Siege, 5 Niederlagen = +0,50 Einheiten
  • Strategie eins trifft 80% und verliert dennoch
  • Strategie zwei trifft nur 50% und erzielt positiven ROI
  • Entscheidend ist das Verhältnis zur Break-even-Wahrscheinlichkeit

Die Break-even-Wahrscheinlichkeit lautet 1 / Quote. Bei 2,00 sind 50%, bei 1,25 bereits 80% nötig – noch vor Kosten und Marge.

Auch ROI braucht Kontext

Eine kurze Gewinnserie kann extremen ROI erzeugen. Stichprobengröße, Drawdown, Durchschnittsquote, Closing Line Value und Stabilität gehören gemeinsam betrachtet.

Trefferquote misst Häufigkeit. ROI misst Kapitaleffizienz.

Wie misst DAQIS Leistung?

Wir erfassen Einstiegs- und Schlussquote, Einsatz, Gewinn, ROI und Drawdown je Strategie. Gesucht wird kein spektakulärer Prozentwert, sondern ein belastbarer Vorteil über genügend Wetten und Marktphasen.

Fazit

Eine hohe Trefferquote fühlt sich gut an, beweist aber keine Profitabilität. Weil ROI Preis und riskiertes Kapital einbezieht, bildet er den wirtschaftlichen Wert einer Strategie besser ab.

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